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Tuesday, September 15, 2020

Schiffsabgase: Mit der Drohne auf Umweltsünder-Jagd - NDR.de

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Stand: 15.09.2020 20:36 Uhr  - NDR 90,3

Eine Drohne, die Schadstoffe messen kann. © NDR Foto: NDR
Die Spezialdrohne fliegt in die Abgasfahnen der Schiffe und misst Stickoxide, Ruß und Schwefeldioxid.

Mit einer Spezialdrohne suchen Drohnenpilot Jon Knudsen und sein Kollege nach Umweltsündern. Ein kleiner Tanker ist im Anmarsch. Die Drohne setzt sich direkt hinter das Schiff in die Abgasfahne. Gemessen werden Stickoxide, Ruß, vor allem aber Schwefeldioxid. Denn der Schwefelgehalt des Sprits ist derzeit so ziemlich der einzige Schadstoff der regelementiert wird. "Wir hatten schon einige Schiffe mit leichten Abweichungen bei den Schadstoffen, das werden wir dann auch an die Kampagne melden, aber die gute Nachricht ist, die meisten halten sich an die Vorschriften", sagt Knudsen.

Messcontainer in vielen Ländern

Die erste internationale Vergleichskampagne zur Messung von Schiffsabgasen, an der das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie beteiligt ist, ist eine gemeinsame Aktion verschiedener Nordseeanrainerstaaten - neben einer festen Messstation haben zum ersten mal auch Norwegen, Holland, und Schweden Messcontainer aufgestellt. Die Messmethoden sollen aufeinander abgestimmt werden - um die Ergebnisse vergleichen zu können. "Außerhalb von Nord- und Ostsee dürfen sie derzeit noch Kraftstoffe mit einem Schwefelgehalt von 0,5 Prozent verbrennen und sobald sie in die Nord- und Ostsee reinkommen 0,1 Prozent. Oder sie müssen Abgaswäscher einsetzen. Beides ist mit höheren Betriebskosten verbunden für die Schiffe und deswegen gibt es hier einen Anreiz für Betrug", sagt Andreas Weigelt vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie.

VIDEO: Schiffsabgase: Messung über der Elbe (3 Min)

Besatzungen kennen die Messpunkte

Ein Schiff fährt im Hamburger Hafen. © NDR Foto: NDR
Die meisten Schiffe halten sich an die Vorschriften, bei einigen Schiffen konnte die Drohne Abweichungen messen.

Die Schiffsbesatzungen kennen die Messpunkte - es ist wie beim Blitzermarathon, die Abschreckung zählt. Sobald ein Schiff vorbeifährt schießen die Schadstoffwerte am Ufer nach oben. Johann Melquist ist Physikprofessor in Göteborg, auch dort ist der Überseehafen mitten in der Stadt. Saubere Schiffsabgase sind für die Menschen lebensnotwendig, so Melquist: "Es ist eine wichtige Frage, weil Schiffe als Schadstoffquelle lange Zeit überhaupt keinen Regeln unterlagen. An Land kämpfen wir seit langem für bessere Luft, aber bei den Schiffen ist wenig passiert."

Messungen bis Oktober

Erst im kommendem Jahr werden in Nord- und Ostsee auch bei Stickoxiden Grenzwerte eingeführt. Auffällige Messwerte sind erst der Anfang der Ermittlungen. "Wenn wir Schiffe messen, die auffällig sind, geht eine Information an die Wasserschutzpolizei in Hamburg, die dann an Bord von diesen Schiffen geht und Kraftstoffproben nimmt. Das ist dann eine gerichtsfeste Analyse aufgrund der kann dann ein Schiff verurteilt werden", sagt Weigelt. Noch bis Anfang Oktober machen die Messteams an der Elbe Jagd auf Umweltsünder.

Weitere Informationen

Ein Mann hält auf einem Balkon in der Hamburger Hafencity ein Messgerät, das Daten zur Luftqualität sammelt. © picture alliance / dpa Foto: Daniel Reinhardt

Vor erheblichen Stickoxidbelastungen durch Schiffsverkehr am nördlichen Rand des Hamburger Hafens warnt der Hamburger Naturschutzbund. Für Anwohnende sei das gesundheitlich besorgniserregend. (22.06.2020) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.09.2020 | 19:30 Uhr

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September 16, 2020 at 01:00AM
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Schiffsabgase: Mit der Drohne auf Umweltsünder-Jagd - NDR.de

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Schiff

Saturday, September 12, 2020

TUI Cruises: Im Frühjahr wieder Reisen auf allen sieben Schiffen - WELT

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Der Kreuzfahrtanbieter TUI Cruises will im kommenden Frühjahr wieder Reisen auf allen sieben Schiffen seiner Flotte anbieten. „Wir hoffen, spätestens im Frühjahr 2021 wieder mit allen sieben Schiffen unterwegs zu sein, mit etwas weniger Auslastung und den passenden Gesundheitskonzepten“, sagte Unternehmenschefin Wybcke Meier WELT AM SONNTAG.

Seit Ende Juni dieses Jahres bietet das Unternehmen wieder Reisen an, nachdem die Corona-Pandemie die Kreuzfahrt weltweit zum Stillstand gebracht hatte. Nach Fahrten in Nord- und Ostsee startet das Unternehmen an diesem Wochenende mit einem weiteren Schiff in Griechenland.

„Was die Finanzen anbetrifft, haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und werden daher auch diese Phase mit weniger Schiffen und geringerer Auslastung überstehen“, sagte Meier. Aktuell befinden sich allerdings noch rund 60 Prozent aller Mitarbeiter in Kurzarbeit.

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Kreuzfahrt-Branche

In der Wintersaison wolle das Unternehmen nun Reisen zu weiteren Zielen anbieten – trotz aktueller Reisewarnungen und -hinweise der Bundesregierung. Sie sei zuversichtlich, dass für den Winter Reisen zu den Kanaren anbieten könnten.

Auf politischer Ebene würden aktuell Gespräche hinsichtlich der Einrichtung sicherer Luftkorridore geführt. Auch Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate und Griechenland solle es dann wieder geben.

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Der Kreuzfahrtanalyst und Wirtschaftsberater Thomas Illes indes warnt vor schnell nahenden Insolvenzen auch größerer Reedereien, sollte ein Neustart nicht gelingen. Viele Kreuzfahrer schreckten momentan vor einer Buchung zurück. „Mittlerweile ist das Vertrauen aber nicht nur bei allen Kundengruppen, sondern auch im Vertrieb sowie teilweise auch schon bei den Zulieferern arg strapaziert“, sagte Illes WELT AM SONNTAG.

Das Wiedererlangen eines Mindestmaßes an Kundenvertrauen sei aber die Basis für ein schrittweises Hochfahren des Betriebes. „Sonst werden auch große Reedereien – womöglich noch gegen Ende dieses Jahres – in ernste Bedrängnis geraten“, sagte Illes. Bisher habe die Branche seiner Einschätzung nach bereits Verluste in zweistelliger Milliardenhöhe zu verkraften.

Die gesamte Recherche lesen Sie in der WELT AM SONNTAG. Wir liefern sie Ihnen gerne regelmäßig nach Hause.

Quelle: Welt am Sonntag



September 13, 2020 at 05:02AM
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TUI Cruises: Im Frühjahr wieder Reisen auf allen sieben Schiffen - WELT

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Schiff

Ein Schiff für die Kinder - inFranken.de

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Vier Pädagogen für 16 Schüler - "das klingt exklusiv, und tatsächlich sind wir auch eine Privatschule", erklärt Schulleiterin Claudia Bordfeldt den Status der Förderschule in Stadtsteinach. Die "Grundschule zur Erziehungshilfe" ist dennoch keine Einrichtung für die oberen Zehntausend im Landkreis Kulmbach.

Ganz im Gegenteil. Unterrichtet werden Kinder mit normaler Intelligenz, aber sozial-emotionalem Nachholbedarf - in Stadtsteinach in den Klassen 3 bis 5. Im Zuge des 5. Jahrgangs werden sie wieder in die Regelschule integriert. Träger ist die Rummelsberger Diakonie. Und damit kommt diese Schule nicht in den Genuss staatlicher Sonderbudgets oder Sanierungsprogramme. Die Schulräume, die im Hinterhaus der BRK-Altenpflegeschule liegen, gehören dem Landkreis. "Wobei wir mit der Jugendhilfe des Landkreises sehr gut zusammenarbeiten", betonen Carolin und Jörg Rettner, die beiden Sozialpädagogen der Einrichtung. "Schwierig ist es für uns, wenn es um Dinge geht, die nichts direkt mit dem Unterricht zu tun haben", sagt Claudia Bordfeldt. "Einen Elternbeirat, der die eine und andere Veranstaltung macht und den Überschuss spendet, haben wir nicht. Und großherzige Spenden von unseren Schülereltern können wir nicht erwarten."

Im Pausenhof der Schule mit Betonverbundpflaster können die Kinder etwas Fußball spielen. Daneben stand bislang ein sieben Meter langes "Schiff" als Spielmöglichkeit, das aber die Sicherheitsanforderungen für Spielgeräte nicht mehr erfüllt hat. Doch es gibt gute Neuigkeiten: Die Schule hat es geschafft, ein neues Schiff anzuschaffen, nachdem die Antenne-Bayern-Stiftung einen Großteil der Kosten übernommen hatte. Was aus der Spende geworden ist, davon überzeugte sich die Geschäftsführerin der Stiftung, Felicitas Hönes, selbst vor Ort. Klaus Klaschka




September 11, 2020 at 05:38PM
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Schiff

Friday, September 11, 2020

Sea-Eye-Schiff sticht wieder in See - Regensburg - Nachrichten - Mittelbayerische

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Die Alan Kurdi der Regensburger Organisation hat am Freitag den spanischen Hafen verlassen – nach vier Monaten Zwangspause.

11. September 2020 21:52 Uhr

Das deutsche Rettungsschiff Alan Kurdi von der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye sticht wieder in See.
Das deutsche Rettungsschiff Alan Kurdi von der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye sticht wieder in See. Foto: Fabian Heinz - boxfish gbr

Regensburg.Nach einer viermonatigen Zwangspause kehrt das Rettungsschiff Alan Kurdi der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye in den Einsatz zurück. Es verließ den spanischen Hafen von Burriana am Freitagabend. Das geht aus einer Pressemitteilung von Sea-Eye hervor.

Die italienischen Behörden hatten die Alan Kurdi nach der Rettung von 150 Menschen während der Corona-Krise Anfang Mai in Palermo festgesetzt. Im August reichte Sea-Eye gegen diesen Verwaltungsakt Klage vor dem Verwaltungsgericht in Palermo ein. Ein Urteil steht noch aus. Die Festsetzung durch die italienischen Behörden verhinderte laut Sea-Eye drei Einsätze.

Technische Verbesserungen am Schiff

Nach Angaben der Hilfsorganisation bestätigte die zuständige Flaggenstaatsbehörde Deutschlands unmittelbar nach der Festsetzung, dass die Alan Kurdi entsprechend ihrer Schiffsklasse korrekt ausgestattet und zertifiziert sei. Sea-Eye nutzte die Zwangspause für umfangreiche technische Verbesserungen am Schiff. Auch der spanische Hafenstaat bestätigte laut Sea-Eye nun die Position der deutschen Flaggenstaatsbehörde.

Krise

Space-Eye schickt Soforthilfe

Bis kommenden Sonntag wollen die Helfer 1000 Schlafsäcke und 1000 Hygienepacks auf den Weg nach Lesbos bringen.

Kritik am Engagement in Moria

Weiterhin kritisiert die Hilfsorganisation Sea-Eye das deutsches Engagement nach dem Brand im Flüchtlingslage Moria auf der griechischen Insel Lesbos. „Die ‚europäische Lösung‘ ist ein Märchen, welches impliziert, dass da noch etwas Gutes kommt. Die tatsächliche, europäische Lösung sehen wir seit 5 Jahren. 20.000 Tote im Mittelmeer, 12.000 Schutzsuchende in Moria und 69 Abschiebungen zum 69. Geburtstag unseres Innenministers“, sagt Gorden Isler, Vorsitzender des Vereins Sea-Eye.

Hilfsaktion

Regensburg zeigt Herz für Moria

Der Regensburger Verein Space-Eye ruft eine Nothilfe für die Flüchtlinge ins Leben. 70000 Euro sind bisher zusammengekommen.

Weitere Nachrichten aus der Stadt Regensburg finden Sie hier.

Hier lesen Sie mehr aus Deutschland und der Welt.




September 12, 2020 at 02:52AM
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Sea-Eye-Schiff sticht wieder in See - Regensburg - Nachrichten - Mittelbayerische

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Schiff

MS Stadt Düsseldorf: Kölner taufen Schiff auf neuen Namen - EXPRESS

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Köln/Düsseldorf -

Diese Nachricht sorgte in der Domstadt für Schmunzeln! 

Als EXPRESS exklusiv enthüllt hatte, dass die neuen Eigner des Schiffs MS Düsseldorf ausgerechnet Kölner sind, war die Überraschung groß.

Daniel und Reja Rabe melden sich nach Ebay-Kauf

Nun melden sich Daniel und Reja Rabe erstmals nach dem Ebay-Coup zu Wort.

Ihre Nachricht beginnen sie mit den Worten: „Eine Schwägerin, ein Schwager, eine Ehefrau und ein Ebay-Account. Dazu ein paar Glas Wein, eine Rechenaufgabe und ein wenig unternehmerischer Mut.”

Kölner kaufen MS Stadt Düsseldorf

Einen Tag später um 14.30 Uhr seien sie relativ erstaunte Besitzer dieses „Schätzchens”, womit sie mit ihrem selber gesetzten Limit nicht unbedingt gerechnet hatten.

„Jetzt aber freuen wir uns wie Jeck drauf und möchten für Köln was richtig Schönes mit der Stadt Düsseldorf machen“, schreiben sie.

Reja und Daniel Rabe, die Inhaber der Bagatelle in Köln.

Die Inhaber der Kölner Bagatelle-Restaurants Reja und Daniel Rabe auf einem früheren Foto.

Foto:

Michael Bause

Die neuen Besitzer haben sich dazu entschieden, dem Schiff einen neuen Namen zu geben.

MS Stadt Düsseldorf heißt nun „MS Schäng Jülich”

Wobei das unter Seeleuten nicht gerade Glück bringen soll...

Die Rabes weiter: „Darf ein Schiff, das in Köln liegt, Stadt Düsseldorf heißen? Ja, darf es unserer Ansicht nach. Da ein Schiff und dessen Name aber auch etwas sehr Persönliches sind, ändern wir den Namen trotzdem.”

Der neue Name: „MS Schang Jülich.“

Schäng wer?

Wer war „Schäng Jülich”?

Daniel Rabe erklärt, dass „Schäng Jülich” ein bekannter Kölner Gastronom und während des Zweiten Weltkriegs Edelweißpirat gewesen war.

„In der Jugendbewegung war er in Köln maßgeblich am Protest gegen die Nazis beteiligt.”

Von der Gedenkstätte Yad Vashem wurde er 1984 als Gerechter unter den Völkern geehrt, fünf Jahre war Jülich Beiratsmitglied des Komitees für eine demokratische UNO.

„Rheinlandtaler, Bundes- und Landesverdienstkreuz bekam kaum jemand verdienter als er”, erklärt Rabe. „Im Fasteleer war er unersetzbar. Er gründete und leitete viele Jahre die Benefizsitzung Löstige 1 und war Wirt der Kultkneipe Blomekörvge, wo neben BAP auch die Black Fööss und viele andere Bands aufgetreten sind.“

„MS Schäng Jülich”: Wann sie losfährt, ist noch unklar

Jülich sei einer der ganz großen Kölner gewesen, der im Jahr 2011 mit 83 Jahren verstorben ist. Sein Vermächtnis müsse in den Köpfen bleiben.

„Ob die MS Schang Jülich in Köln auf dem Rhein wirklich fahren wird, werden wir sehen”, erklärt Rabe. Es werde nicht einfach sein, einen geeigneten Anleger zu finden.

„Die bestehenden Unternehmen machen in der Tendenz eher ungerne Platz”, meint Rabe. „Das ist für uns aber generell in Ordnung, wir können uns auch eine gastronomische Nutzung in einem der Häfen oder etwas außerhalb vorstellen. Im allerschlimmsten Fall ziehen wir alle an die Mosel.“

Doch zunächst steht erst mal die Taufe der „MS Schäng Jülich” an...




September 11, 2020 at 10:08PM
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MS Stadt Düsseldorf: Kölner taufen Schiff auf neuen Namen - EXPRESS

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Schiff

Thursday, September 10, 2020

Ein Schiff voller Tiere - Nürtinger Zeitung

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Paulas Nachrichten

11.09.2020 05:30, Von David Hutzler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alle Tierarten sollten erhalten bleiben – auch eklige, gefährliche oder wenig niedliche Tiere

Die Geschichte der Arche Noah kennen viele: Weil es eine große Flut gab, mussten sich viele Tiere auf ein Schiff retten. In einem neuen Film geht es um das Leben an Bord und komische Tiere!

„Land in Sicht!“: Die Tiere sind schon länger auf der Arche unterwegs. Foto: Ulysses Films, Fabrique d’Images and Motion Films/dpa
„Land in Sicht!“: Die Tiere sind schon länger auf der Arche unterwegs. Foto: Ulysses Films, Fabrique d’Images and Motion Films/dpa

BERLIN. Diese Wesen fallen auf. Sie sind bunt und etwas tollpatschig. Außerdem verströmen sie ein blaues, stinkendes Gas, wenn sie Angst haben. Nestrier heißen die Tiere. In echt gibt es sie nicht, aber dafür in dem Animationsfilm „Ooops! 2 – Land in Sicht“.

Der Nestrier Dave ist in dem Film Koch auf einem Schiff. Es ist aber kein gewöhnliches Schiff, sondern die Arche Noah. Die dümpelt in dem Film schon seit einiger Zeit übers Meer. An Bord sind jede Menge echte und ausgedachte Tiere.

Dafür, dass die Tiere in dem Film auch sprechen können, haben Schauspieler und Schauspielerinnen gesorgt. Sie haben die Stimmen der Tiere eingesprochen. Christian Ulmen spricht zum Beispiel den kochenden Nestrier Dave. Vor ein paar Jahren gab es schon einen ersten Film mit Dave und den anderen.

Von der Geschichte der Arche hast du bestimmt schon mal gehört. Sie besagt, dass vor vielen Jahren eine große Flut die Erde überschwemmt hat. Nur zwei Tiere pro Art wurden auf einer Arche gerettet. Gebaut hat sie ein Mann namens Noah. Darum heißt das Schiff Arche Noah.

In der Bibel heißt es, dass Gott die Flut erschuf, weil die Menschen böse waren. Die Geschichte im Film ist aber nicht die gleiche. „Es geht nicht um Bestrafung, Schuld und Sühne, sondern um ein Naturereignis und darum, wie man wohl mit dem Weltuntergang umgeht“, sagte Christian Ulmen den „dpa-Nachrichten für Kinder“.

Bestrafung sei aber auch nicht das entscheidende Thema in der Bibel-Geschichte, meint ein Religions-Experte. „Die Schauergeschichte hat kein Interesse, einen strafenden Gott zu zeigen“, meint er. Stattdessen könnten die Menschen Vertrauen gewinnen. Er sieht die Geschichte so: Obwohl Menschen böse sein können, gibt Gott sie und die Tiere nicht auf. Noch etwas kann man aus der Geschichte der Arche lernen, sagt der Experte: „Alle Tierarten sollen erhalten bleiben – auch eklige, gefährliche oder wenig niedliche Tiere.“

Christian Ulmen mochte seine Rolle als Nestrier sehr gerne. Denn sie wollen immer das Gute, sagt er. „Bloß oft steht ihnen ihre Dösbaddeligkeit im Weg.“Damit ist gemeint, dass sie sich manchmal etwas doof anstellen. Das passe auch ein bisschen zu ihm selbst.

Außerdem merken Nestrier erst sehr spät, dass sie auch unter Wasser leben können. Das passt doch eigentlich für uns alle ganz gut, sagt Christian Ulmen: „Dass es nie zu spät ist, herauszufinden, wer wir eigentlich sind und was wir noch so alles können.“




September 11, 2020 at 07:11AM
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Ein Schiff voller Tiere - Nürtinger Zeitung

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Schiff

Günstige Besatzung - Risiko für die Schifffahrt? - NDR.de

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Stand: 11.09.2020 05:00 Uhr  - NDR 1 Welle Nord

von Christian Wolf

Frachtschiff "Else" kollidiert mit dem Schleusentor des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel am Samstag dem 29.08.2020. © NDR
Führt eine schlecht ausgebildete Besatzung zum Risiko für die Schifffahrt? Ende August war dieser Frachter in eine Schleuse des NOK gekracht.

Eine Welt ohne Schiffe ist heute unvorstellbar. 90 Prozent aller weltweiten Güter werden mit Frachtern transportiert. Doch die Branche hat schwer zu kämpfen - und das nicht erst seit der Corona-Krise. Schon seit Jahren gibt es immer wieder Meldungen über Insolvenzen bei deutschen Reedereien. Entsprechend schrumpft auch die deutsche Handelsflotte. Auf dem Höhepunkt, im Jahr 2011, hatten deutsche Reeder 3.784 Schiffe, vergangenes Jahr waren es nur noch 2.140. Viele Experten schlagen nun Alarm. Denn um zu sparen, setzen Schiffsbetreiber auf kostengünstige Besatzungsmitglieder, was am Ende zu Lasten der Sicherheit geht.

AUDIO: Ver.di: Was nichts kostet, bringt auch keine Qualität (1 Min)

"Trend in der Schifffahrt"

Mathias Stein (SPD) aus Kiel ist Bundestagsabgeordneter. Davor war er unter anderem Personalratsvorsitzender bei der Verwaltung des Nord-Ostsee-Kanals, daher kennt er das Geschäft: "Aus unserer Sicht ist das ein Trend in der Schifffahrt, dass die Besatzung in erster Linie nicht nach Qualität ausgesucht wird, sondern nach den Kriterien, wie Kosten gespart werden können." Das sei eine Gefahr, nicht nur für die Küsten Norddeutschlands. Für den SPD-Politiker müssen sich außerdem die Arbeitsbedingungen an Bord verbessern: "Es kann nicht sein, dass Menschen, die uns hier Waren liefern, in Verhältnissen leben, die nicht adäquat sind."

Ver.di sieht Handlungsbedarf

Ähnlich sieht es die Gewerkschaft ver.di. Die Reedereien würden bei der Besatzung viel Geld sparen. "Ich habe das Gefühl, dass die Reedereien sehr wohl gucken, wie das Schiff von A nach B kommt, aber nach dem Motto, es darf nicht viel kosten", so Peter Geitmann vom Fachbereich Verkehr der Gewerkschaft ver.di. So haben seiner Meinung nach junge Menschen, die in die Seefahrt kommen, nicht die gleichen Voraussetzungen wie vor ein paar Jahren vorzuweisen. Das zeige sich auch bei den Prüfungen in Deutschland, auch da sehe man den Trend, so Peter Geitmann.

Reedereien widersprechen dem Vorwurf

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) widerspricht den Vorwürfen: "Die Seeschifffahrt wird seit Jahren weltweit immer sicherer. Auch wenn es immer wieder zu spektakulären Einzelfällen kommt, die Zahl der Unfälle oder sogar Totalverluste nimmt stetig ab", so Verbandssprecher Christian Denso. Jeder Seefahrer benötige eine zertifizierte Ausbildung, um an Bord gehen zu dürfen. "Ein Reeder wäre ein schlechter Unternehmer, wenn er seine Schiffe, die ja enorme Sachwerte darstellen, von unqualifiziertem Personal fahren lassen und damit Schäden riskieren würde", so Christian Denso vom VDR.

Weitere Informationen

Der Frachter "Else", welcher mit dem Nordtor der Schleuse in Holtenau kollidiert ist, liegt in der Schiffsswerft Lindenau im Stadtteil Friedrichsort. © dpa-Bildfunk Foto: Axel Heimken

Nachdem ein Frachter gegen das Tor der Kieler Nord-Ostsee-Kanal-Schleuse gekracht war, wurde er zunächst festgesetzt. Nun steuert er Frankreich an. Die Ermittlungen dauern jedoch an. mehr

Arbeitende Personen am kaputten Schleusentor. © NDR Foto: Christian Wolf

Nach der Havarie in der Kieler Schleuse waren anfangs viele von einem wochenlangen Ausfall ausgegangen. Nun sollen am Wochenende wieder die ersten Schiffe geschleust werden. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | 11.09.2020 | 07:00 Uhr

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Schiff

Wednesday, September 9, 2020

Green Shipping: „Das Null-Emissions-Schiff ist in Sicht“ - Hamburg - Tageblatt-online

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[unable to retrieve full-text content]Green Shipping: „Das Null-Emissions-Schiff ist in Sicht“ - Hamburg  Tageblatt-online


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Schiff

Piraten haben eigenes Schiff - Freie Presse

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Riesentrubel herrschte am Dienstagnachmittag auf dem Gelände der Kita Buratino Meerane, denn das neue Piratenschiff wurde eingeweiht. Eine Gruppe kleiner Piraten nahm die Schiffstaufe mit zu Wasserbomben umfunktionierten Luftballons als Ersatz für die übliche Sektflasche vor und hatte anschließend viel Spaß mit dem neuen Spielgerät, zu dem neben einer Kletterwand auch eine Rutsche gehört. Gekostet hat das Schiff laut Volker Bilz von der Glauchauer Berufsförderung, die seit einem Jahr Träger der Kita ist, rund 50.000 Euro. "Es musste ja beispielsweise auch ein weicher Untergrund eingebaut werden. Das war insgesamt schon ziemlich aufwendig", sagt Bilz. Möglich wurde das große Schiff für die kleinen Piraten dank vieler Sponsoren, die den Förderverein "Goldenes Schlüsselchen" unterstützten. Unter anderem spendeten Firmen, die am Umbauarbeiten der Kita beteiligt waren. (mpf)




September 09, 2020 at 09:13AM
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Piraten haben eigenes Schiff - Freie Presse

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Schiff

Die Buratino-Piraten haben nun ein eigenes Schiff - Freie Presse

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Riesentrubel herrschte am Dienstagnachmittag auf dem Außengelände der Kita Buratino Meerane an der Oststraße, denn das neue Piratenschiff wurde eingeweiht. Eine Gruppe kleiner Piraten nahm die Schiffstaufe mit zu Wasserbomben umfunktionierten Luftballons als Ersatz für die eigentlich übliche Sektflasche vor und hatte anschließend viel Spaß mit dem neuen Spielgerät, zu dem neben einer Kletterwand und dem Steuerrad auch eine große Rutsche gehört. Gekostet hat das Schiff laut Volker Bilz von der Glauchauer Berufsförderung, die seit einem Jahr Träger der Kita ist, rund 50.000 Euro. "Es musste ja beispielsweise auch ein weicher Untergrund eingebaut werden. Das war insgesamt schon ziemlich aufwendig", sagt Volker Bilz. Möglich wurde das große Schiff für die kleinen Piraten dank vieler Sponsoren, die den Förderverein "Goldenes Schlüsselchen" unterstützten. Unter anderem spendeten Firmen, die am Umbauarbeiten der Kindertagesstätte beteiligt waren. Mit 22.500 Euro leistete die Ikea-Stiftung einen großen Anteil und auch die Sparkasse Chemnitz unterstützte das Projekt, für das auch eine Sicherheitsprüfung vorgeschrieben war. (mpf)




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Die Buratino-Piraten haben nun ein eigenes Schiff - Freie Presse

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Schiff

Kieler Woche: Aus der Buddelschiff-Werft in die ganze Welt - NDR.de

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Stand: 09.09.2020 08:06 Uhr  - Schleswig-Holstein Magazin

von Frauke Hain

Die Schiffswerft von Robert Riekers ist klein. Sie hat Platz in einem Zimmer seiner Wohnung in Kiel-Schilksee. Der 80-Jährige baut dort Buddelschiffe. Das sind maßstabsgetreu nachgebaute Miniaturschiffe, die in eine Buddel - also in eine Flasche - gesetzt werden. Für die Kieler Woche hat die Stadt Kiel bei Riekers mehrere dieser Buddelschiffe bestellt. Und so war er die vergangenen Monate damit beschäftigt, die Traditionssegler, die in diesem Jahr an der Windjammerparade teilnehmen, nachzubauen. Parallel arbeitet er an mehreren Schiffen gleichzeitig. Denn Kleber und Farbe müssen zwischendurch immer wieder trocknen.

"Das muss alles zusammenpassen"

Ein ganzes Zimmer hat Riekers als Werft eingerichtet: Auf der einen Seite stehen in einem Bücherregal unzählige Bücher über das Handwerk des Buddelschiffbauens, die Windjammerparade und zum Beispiel das Segelschiff "Peking". Hinzu kommen Ordner, in denen er seit fast 40 Jahren Unterlagen über die Schiffe sammelt, die er schon gebaut hat. Seine Sammlung umfasst Hunderte Bilder, Skizzen und Takelagepläne. Er braucht Pläne, Maße und Bilder - vor allem, wenn er das Schiff vorher noch nie gesehen hat. "Das muss alles zusammenpassen. Die Verhältnisse müssen stimmen. Sonst haut das alles nicht mehr hin - selbst bei einem kleinen Schiff", erklärt er. Auf der anderen Seite des Raums steht ein Regal bis unter die Decke voll mit Buddelschiffen. Und an seinem Werktisch entsteht jedes Schiff.

Alles selbst beigebracht

Bevor Riekers in der Schwimmhalle in Schilksee als Bademeister anfing, arbeitete er viele Jahre als Schiffbauer. So hatte er immer Kontakt zu Schiffen und Wasser. "Es gibt schon schöne Schiffe", schwärmt er. "Anfang der 1960-er Jahre habe ich ein altes Flaschenschiff bei der Bundeswehr gekauft für fünf Deutsche Mark", erzählt er. Das stand jahrelang herum und irgendwann fragte er sich, wie das eigentlich funktioniert. "Dann habe ich die ersten Bücher über Buddelschiffe besorgt, damit man überhaupt reinkommt in die Arbeit und versteht, wie das abläuft. Da habe ich dann mit angefangen. Meine ersten Schiffe waren schrottig und dann habe ich einen eigenen Stil entwickelt." Mittlerweile gehört sein Handwerk zur aussterbenden Tradition.

Ein Modellschiff mit vier Masten auf einer groben Holzhalterung, die von zwei Händen gehalten wird. © NDR Foto: Frauke Hain
Viele Stunden Arbeit fließen in ein Schiff, bevor es in die Buddel eingesetzt wird. Geduld ist gefragt

"Die Geduld kann man nicht kaufen", sagt er. Alles andere kann man üben und lernen. Immer wieder ist er auf der Suche nach großen, alten Apothekerflaschen. Wenn er mit einem neuen Buddelschiff startet, überträgt er erst die Originalmaße ins Kleine. Das Wasser in der Flasche modelliert er mit eingefärbtem Fensterkitt. Den Rumpf fertigt er aus Mahagoni-Holz an. "Das sieht gut aus und lässt sich gut bearbeiten. Und man kann es dünn schleifen, ohne dass es reißt", erklärt er. Für die Masten benutzt er Bambusstäbe. Die schneidet er zurecht, macht sie dünner und schleift sie. Mit einer Nussbaum-Farbe werden sie glasiert: "Damit es eine gewisse Farbe bekommt, wie in der Natur." Manchmal braucht er zehn Minuten, um einen Faden durch ein kleines Loch zu friemeln. Wie lange er für ein ganzes Buddelschiff braucht, kann er nicht genau sagen. "Auf die Uhr schaue ich nicht dabei."

Eigener Stil: "Das Schiff soll herausfahren"

Auch nach 40 Jahren verfeinert er seine selbst entwickelte Technik immer noch. Der Mast steht auf einem dünnen Drahtfuß, den man meistens gar nicht sieht. Wenn die Flasche vorbereitet und das Schiff fertig ist, Masten und Segel hat, klappt Riekers die Takelage wieder nach unten um. Rückwärts schiebt er das Schiff dann durch den Flaschenhals in die Buddel hinein. Überall sind noch lange Schnüre dran. "In der Flasche ziehe ich die Takelage wieder nach oben. Wenn ich sehe, dass alles gut ist, dann klebe ich das Schiff fest." Eine Nacht muss er warten, bis der Kleber getrocknet ist. Und dann fehlt nur noch das Ausrichten in der Flasche: "Ich setze jedes Segel dahin, wo es hingehört. Das muss alles stramm sein." Damit das so bleibt, wird alles festgeklebt. Er beschreibt seine Technik: "Das Schiff muss so in der Flasche fahren, dass man es auch in Wirklichkeit fahren will. Wenn man den Korken aufmacht, dann soll es quasi herausfahren können." Um das zu erreichen, formt er Wind- und Wellengang des Meeres nach und setzt das Schiff auch in Wind-Schieflage ein.

Buddelschiffe aus Schilksee in die Welt verkauft

Riekers war weltweit mit seinen Buddelschiffen unterwegs. Und seine Schiffe sind auch in der ganzen Welt zu finden. Er hat sie unter anderem nach Südamerika, Russland und Japan verkauft. Einmal hat er Pläne für eine Rennyacht, die 1983 den Americas Cup gewonnen hat, aus Australien bekommen. Ein Nachbau der Yacht steht immer noch im Regal seiner kleinen Werft - neben einer "Peking". Und auch im Moment arbeitet er wieder an einer neuen kleinen Ausgabe der "Peking".

Weitere Informationen

Leiter der Segelregatta zur Kieler Woche Dirk Ramhorst (rechts) spricht mit anderen Seglern auf ihren Booten. © NDR Foto: Frauke Hain

Als Regattaleiter der Kieler Woche ist Dirk Ramhorst unter anderem für die Segelwettkämpfe vor Schilksee verantwortlich. Aber nicht nur auf dem Wasser hat er seine Augen und Ohren überall. mehr

Tina Lutz (r) und Susann Beucke in der 49erFX-Klasse bei einer Wettfahrt im Rahmen der Kieler Woche. © picture alliance/dpa Foto: Frank Molter

Im 49er FX entscheidet das Kieler-Woche-Ergebnis darüber, welches Team sich für die Olympischen Spiele qualifiziert. Die Kielerin Susann Beucke und ihre Teampartnerin starten als Favoritinnen. mehr

Der Blick auf Kiel und die Förde in der Abenddämmerung. © NDR Foto: Maja Bahtijarevic

Das Konzept der Kieler Woche 2020: Segeln im Fokus, kleine Konzerte, die online übertragen werden und strenge Hygienevorgaben. Alles unter Beobachtung und mit einem Notfallplan. mehr

Start der 49erFX-Klasse bei der Kieler Woche. © www.segel-bilder.de Foto: www.segel-bilder.de

Die Segel-Regatten stehen bei der Kieler Woche 2020 im Fokus: Die Highlights sind eine Mischung aus Tradition und Weltklasse-Sport. Außerdem geht es noch um Olympia-Tickets. Besucher sind in Schilksee nicht erlaubt. mehr

Die "Alexander von Humboldt II" bei ihrer ersten Fahrt unter grünen Segeln © dpa - picture alliance Foto: Maurizio Gambarini

Obwohl die Kieler Woche wegen der Corona-Pandemie anders als sonst abläuft, bleibt die Tradition der Windjammerparade erhalten. Angeführt wird sie im September von der "Alexander von Humboldt II". mehr

Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 08.09.2020 | 19:30 Uhr

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September 09, 2020 at 01:06PM
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Kieler Woche: Aus der Buddelschiff-Werft in die ganze Welt - NDR.de

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Schiff

Tuesday, September 8, 2020

Schiff braucht 45 Minuten von Krampnitz zum Hauptbahnhof. - Märkische Allgemeine Zeitung

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[unable to retrieve full-text content]Schiff braucht 45 Minuten von Krampnitz zum Hauptbahnhof.  Märkische Allgemeine Zeitung


September 09, 2020 at 12:30AM
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Schiff braucht 45 Minuten von Krampnitz zum Hauptbahnhof. - Märkische Allgemeine Zeitung

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Schiff

Pianist Schiff in der Semperoper - Freie Presse

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Dresden (dpa) - Mit einem klassischen Programm gibt der Pianist Sir András Schiff an diesem Sonntag (13. September) in Dresden seinen Einstand als Capell-Virtuos 2020/2021 der Sächsischen Staatskapelle. Sein Auftritt in der Semperoper umfasst Fantasien und fantasieähnliche Sonaten von Joseph Haydn und Franz Schubert sowie die «Waldstein»-Sonate von Ludwig van Beethoven. Der 66-Jährige wird zudem Solist in zwei Sonderkonzerten am 22. September sowie am 6. Februar 2021 sein, wo er auch mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy zu hören ist, wie das Orchester am Dienstag mitteilte.

Schiff gehört zu den herausragendsten Pianisten der Gegenwart und ist vor allem für seine zyklischen Aufführungen der Klavierwerke von Bach über Beethoven und Chopin bis Schubert und Schumann bekannt und ausgezeichnet. Der gebürtige Ungar konzertiert mit den international bedeutenden Orchestern und Dirigenten. 1999 gründete er sein eigenes Kammerorchester, die Cappella Andrea Barca. Im Juni 2014 erhob ihn Englands Königin Elizabeth II. in den Adelsstand. Schiff debütierte 1996 bei der Sächsischen Staatskapelle und war zuletzt im Juli 2017 zu Gast.




September 08, 2020 at 08:05PM
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Pianist Schiff in der Semperoper - Freie Presse

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Schiff

Monday, September 7, 2020

Segelschiff "Peking" ist zurück in Hamburg - NDR.de

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Stand: 07.09.2020 21:29 Uhr  - NDR 90,3

Die "Peking" ist wieder in Hamburg: Am Montagabend ist das Schiff an seinem Liegeplatz angelangt. Die historische Viermastbark "Peking" war 1911 in Hamburg vom Stapel gelaufen, segelte später 34 Mal um Kap Hoorn und lag mehr als 40 Jahre als Museumsschiff in New York: Nun ist sie in ihre Heimat zurückgekehrt. In Hamburg wird der Großsegler künftig das Aushängeschild des geplanten Deutschen Hafenmuseums auf dem Kleinen Grasbrook sein.

Museumsschiff "Peking" trifft in Hamburg ein

Hamburg Journal -

Die Viermastbark "Peking" kehrt in ihre Heimatstadt Hamburg zurück. Drei Jahre lang wurde der historische Großsegler zuvor in Wewelsfleth zum strahlenden Museumsschiff verwandelt.

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07:07

Schleswig-Holstein Magazin

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Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Elbe

Verfolgt wurde die Überführung der Bark von Tausenden entlang der Elbe, denn viele Orte entlang der Route eigneten sich als Spotter-Plätze. Eine Flotte von historischen Schiffen und Yachten begleitete die "Peking" in ihren Heimathafen Hamburg. Am Montag gegen 17.30 Uhr wurde sie hier mit Wasserfontänen und einem Typhonkonzert empfangen.

Mit dem Abendhochwasser in den Hamburger Hafen

Mit dem Abendhochwasser erreichte die "Peking" die Elbphilharmonie, wo sie gedreht wurde, um danach rückwärts zu ihrem Liegeplatz bugsiert zu werden. Das Schiff macht am südlichen Elbufer für die kommenden Jahre fest. Später soll die "Peking" ihren endgültigen Liegeplatz gegenüber der Elbphilharmonie erhalten.

"Peking" seit dem Nachmittag wieder in Hamburg

Am Morgen und am Vormittag wurde die "Peking" von Schleppern aus der Peters Werft in Wewelsfleth (Kreis Steinburg) nach Twielenfleth im Landkreis Stade gebracht. Dort wartete sie auf die Flut - und damit auch auf ihre Weiterfahrt. Am frühen Nachmittag hatte sie ihre Fahrt fortgesetzt und die Hamburger Landesgrenze überfahren.

Teil des Hafens gesperrt

Gegen 19 Uhr war ihre Rückkehr nach insgesamt 88 Jahren abgeschlossen. Aus Sicherheitsgründen hatte die Wasserschutzpolizei einen Teil des Hafens abgesperrt, damit andere Schiffe und Boote die "Peking" nicht beim Anlegen behinderten.

Grütters: "Peking" ein "herausragendes nationales Kulturdenkmal"

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Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) erklärte zur Rückkehr der "Peking": "Wir sind stolz darauf als Nation."

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) erklärte: "Wir sind stolz darauf, als Nation, ein solches Schiff zu haben." Die Rückkehr der "Peking" sei zu 100 Prozent durch den Bund finanziert – mit 38,5 Millionen Euro. Das sei ungewöhnlich, normalerweise finanziere der Bund nur dann, wenn es eine Komplementär-Finanzierung der zuständigen Länder gebe. "Hier haben wir darauf verzichtet, weil es ein so herausragendes nationales Kulturdenkmal ist", sagte Grütters am Nachmittag.

Kultursenator Carsten Brosda: "Ein ganz großer Moment"

Die "Peking" zurück in Hamburg, das sei "ein ganz großer Moment", erklärte Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD). "Das ist maritime Geschichte, die ins Herz des Hamburger Hafens zurückkehrt. Man hat in den letzten Tagen schon in der Stadt gemerkt, wie groß die Emotionen auch der Bürgerinnen und Bürger sind."

Jubel am Störsperrwerk

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Begleitet von dutzenden Schiffen trifft die Viermastbark "Peking" in Hamburg eingetroffen.

Die erste Herausforderung hatte die "Peking", die zuletzt drei Jahre lang für 38 Millionen Euro aufwendig restauriert wurde, bereits am Morgen genommen. Als der Segler das Nadelöhr Störsperrwerk passierte, brandete Jubel und Applaus auf. Denn hier gilt: Die Natur ist der Chef. Nur bei Hochwasser passt ein Schiff wie die 115 Meter lange "Peking" durch das kleine Sperrwerk, das die Stör mit der Elbe verbindet. Es ist mit 22 Metern nur sieben Meter breiter als die "Peking". Deshalb begann die letzte Reise des Großseglers auch schon morgens in aller Frühe. Zusätzlich mussten die Quermasten, also die Rahen des Großseglers, gebrasst, also weggeklappt werden. Sonst hätte die "Peking" nicht durch das Tor gepasst.

Mit zwei Schleppern Richtung Hamburg

Nach dem Passieren des Störsperrwerks kam das nächste Manöver: Die Rahen wurden erneut gebrasst, also wieder quer zum Schiff gestellt. Dabei wurden mit Hilfe von Brasswinden die Querstangen am Mast in einen 90-Grad-Winkel zum Schiff gestellt. Weiter ging es in Begleitung der beiden Schlepper "Wulf 3" und "Wulf 5" die Elbe hinauf. Die kräftigen Schlepper waren notwendig, um die "Peking" ordentlich manövrieren zu können.

Pause in Twielenfleth

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Zwei Schlepper bringen die "Peking" von der Stör in die Elbe und dann weiter nach Hamburg zu ihrem neuen Liegeplatz.

In Twielenfleth ging es dann nach etwa fünfstündiger Pause weiter. Zwar hat die Bark lediglich einen Tiefgang von vier Metern, laut Kapitän Ben Lodemann war die Flut aber trotzdem notwendig, um das Schiff sicher nach Hamburg zu bringen: "Der Liegeplatz in Hamburg hat auch nur genau diesen Tiefgang für das liegende Schiff. Wir haben aber auch Schlepper dabei und die brauchen etwas Manövrierraum." Beim Warten auf das Wasser lag das Schiff allerdings nicht vor Anker, sondern befandet sich weiter in Fahrt. Andere Boote waren daher angewiesen, einen Abstand von mindestens 50 Metern zur Peking einzuhalten.

Viermaster ist mehr als 100 Jahre alt

Die "Peking" wurde 1911 bei Blohm+Voss gebaut. Sie gehört zu den legendären Flying P-Linern der Reederei F. Laeisz, die für ihre Geschwindigkeit und ihre Sicherheit berühmt waren. Vor knapp drei Jahren wurde das Schiff aus New York nach Deutschland geholt, wo es bei der Peters Werft in Wewelsfleth aufwendig restauriert wurde. Zuvor lag der Viermaster marode am Pier des South Street Seaport Museums.

Weitere Informationen

NDR 90,3

08.09.2020 20:00 Uhr

NDR 90,3

Hamburg freut sich über die Rückkehr der "Peking". Wie das Schiff in den Hamburger Hafen kam und die bewegte Vergangenheit der "Peking"" sind Thema in der Sendung. mehr

NDR 1 Welle Nord

NDR 1 Welle Nord

Der Viermaster "Peking" kehrt heute nach Hamburg zurück. Zwischen der Werft an der Stör und der Elbphilharmonie gibt es viele Orte, an denen Interessierte dem Schiff ganz nahe kommen können. mehr

In drei Jahren haben die Werftarbeiter in Wewelsfleth aus der maroden "Peking" ein echtes Schmuckstück gemacht. Im Bautagebuch blicken wir auf die Meilensteine der Sanierung zurück. mehr

1911 in Hamburg gebaut, fährt die "Peking" als Frachtsegler bis 1932 über die Meere. Ab 1974 liegt sie als Museumsschiff in New York. Seit 2017 ist sie wieder in Deutschland und wird restauriert. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 07.09.2020 | 14:00 Uhr

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September 08, 2020 at 12:45AM
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Segelschiff "Peking" ist zurück in Hamburg - NDR.de

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